Pressemitteilung


 
Presseaussendung zu Projekt  "SEPIA"
"Secure Embedded Platform for Industrial Automation"

Eigenständiger PAC-Messrechner 
jetzt im 4 HE Kompaktgehäuse lieferbar 

Highlights
-  100% virenfrei, eigenes BIOS, OS und Filesystem
-  Konfigurierbar als local Host-Rechner oder Remote-I/O
-  Anwenderskalierbar mittels vielfältiger Zusatzkarten
-  Hohe Sicherheit, u.a. durch Fail- und Front-End-Control
-  Umfassende Diagnose, Test- und Monitorfunktionen
-  Interruptfähiger single-task Rechner für Echtzeitanwendungen
-  Kostengünstiges Europakarten-Bussystem
-  Mehrere Varianten als Baugruppenträger oder Tischgehäuse
-  HEMV-Version für echten, harten Industrieeinsatz
-  Vielfältige, isolierte Versorgungsspannungen (12...72 Volt)
-  Durchgehend solide und stromsparend konstruiert
-  Direkt ohne PC, mit SEPIA RT-ZBAS programmierbar
-  Bis zu 352 E/As mit einem 63 TE RIO-System möglich
-  Vernetzung per Ethernet LAN bis zu 255 Einheiten
-  Hochwertige Sub-D Steckverbinder für guten EMV-Kontakt
-  Entwickelt für unterschiedliche Temperaturbereiche
-  Rüttelfest (DIN schwinggeprüft), robust und sicher

Die richtige IT für Industrie 4.0

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SEPIA bietet nachhaltig beispiellose Produkttiefe

SEPIA (der Tintenfisch) steht in der Natur mit seinen Fähigkeiten für Vielseitigkeit, da er sich beliebig seiner Umgebung anpasst - und weiter für: "Secure Embedded Platform for Industrial Automation". Ziel von "SEPIA" (so der Projektname) ist es, einen unabhängigen und modularen 19" Zoll Industrierechner samt Erweiterungskarten anzubieten, welcher kein Windows (oder anderes Betriebssystem wie Linux..) benötigt und dennoch alle Bedürfnisse in Prüffeldern, Meßstationen, oder in der Automatisierung abdecken kann. Dabei wurde jetzt ein grundlegend neues System geschaffen, dass einen redundanten, virenfreien, sowie störungsfreien Dauerbetrieb mit ebenso stabilen Anwendungen ermöglicht, ohne auf moderne Technik, Komfort und Schnittstellenvielfalt verzichten zu müssen. So unterliegt die Projektierung keinerlei Einschänkungen mehr hinsichtlich verbrauchter Runtime-Lizenzen oder Betriebssysteme mit Verfallsdatum nebst lästiger Service-Packs.

Bei der Entwicklung wurde zudem auf Energieeinsparung, sowie umweltgerechte Fertigung geachtet, damit diese Produktlinie bereits schon heute den künftigen „EuP/ErP Ökodesign" Richtlinien entspricht. Neben Öko-Design stehen Betriebssicherheit, Transparenz, ökonomische Nachhaltigkeit und die Konzentration auf das wirklich Wesentliche bei diesem Front-End-Konzept an oberster Stelle. Durch die hohe Modularität verschiedener Erweiterungskomponenten steht mit SEPIA ein sehr leistungsfähiges, kompaktes, aber dennoch kostengünstiges Individualsystem mit nur wenig Stromverbrauch zur Verfügung. 




Kleiner Artikel:

Unabhängige Rechner-Plattform mit eigenem Betriebssystem

Die Kompaktsteuerung SEPIA basiert auf mehreren Prozessoren, welche in Koordination mit einem speziellen SEPIA RT-ZBAS (real-time Advanced-Basic-Interpreter) für Automatisierungslösungen ausgerüstet ist. Alle Erweiterungen können durch den Anwender individuell kombiniert, oder später nachgerüstet werden. So stehen dem Nutzer beispielsweise mehrere, digitale E/A-Karten mit Optokoppler und Relais, analoge A/D- und D/A-Karten, sowie Zählerkarten und weitere Industrie-Schnittstellen zur Auswahl. Das Betriebssystem ist fest im ROM integriert, was für eine hohe Datensicherheit und Virenfreiheit sorgt. Die Kompaktsteuerung bietet zudem eine klare, transparente Struktur (durchgängiges Konzept mit Front-End-Controls) und, dank Single-Task-Betrieb, eine stabile, sowie hohe Performance bei Interrupt-Echtzeitprozessen. 

Der Rechner verbraucht rund 85 % weniger Energie als ein herkömmlicher PC, sodass auf eine aktive Belüftung unter normalen Klima- bedingungen verzichtet werden kann. Die Leistungsaufnahme der Grundversion (ohne zusätzliche E/A-Schnittstellen) beträgt nur 10,6 Watt bei 24 Volt DC. Das Modell ist in der “Economy” Industrial-Version für 0°C (-25°C) bis 70°C spezifiziert. Die “Heavy” Industrial-Version ist hingegen von -40°C bis max. +85°C einsatzfähig. Die Kombination Remote-Betrieb + Ethernet (mit Windows redirect COM-Treiber) ermöglicht mehrere SEPIA-Rechner in ein Netzwerk einzubinden. Da unter Windows bis zu 255 COM-Ports vergeben werden können, erhöht sich (je PC) dementsprechend die Kanalzahl auf bis zu 81600 digital I/O, oder 36720 analoge Messkanäle. Mit dieser Ausbaumöglichkeit lassen sich ebenso dezentrale Gruppensteuerungen über weit entfernte Netzwerke realisieren, beispielsweise in der Gebäudeautomation. Ebenso sind spezielle Baugruppenträger mit extrem hohen EMV-Schutz (Option HEMV) für die Schwerindustrie, Schiff- oder Bahnanwendungen gem. EN50155 lieferbar. SEPIA erfüllt die EMV-Norm für Industriesteuerungen. Spezielle Zertifikate (bsp. MIL, VG, Medizin IEC 60601-1-2...), oder zertifizierte Tests mit Angaben zur funktionalen Sicherheit sind gegen Aufpreis bei Übernahme der jeweiligen Prüfungskosten möglich. Alle Baugruppen werden in Erftstadt einzeln in Handarbeit gefertigt, einer HIL-Prüfung, sowie einem burn-in Härtetest unterzogen. 

Die Kombination, SEPIA wahlweise in Tisch- und Laborgehäusen, oder Wand- bzw. 19" Baugruppenträger zu montieren, kann der Anwender per Bestellnummer entscheiden. Je nach Bedarf, können diese Aufbauten durch Einsatz unserer Komponenten auch individuell nach Kundenwunsch assembliert werden.


Großer Artikel:

Unabhängige Rechner-Plattform mit eigenem Betriebssystem

SEPIA ist eine autake, skalierbare PAC Host-/Remote-I/O Plattform für vielfältige Mess- und Automatisierungsanwendungen. Dazu wurde die Kompaktsteuerung speziell für den harten Industrie-Einsatz (ruggedized design) als Front-End MSR- und Automationssystem entwickelt. Das System basiert auf mehreren Prozessoren, welche in Koordination mit einem speziellen SEPIA RT-ZBAS (real-time Advanced-BASIC Interpreter) ausgerüstet ist. Der modulare Aufbau erlaubt eine vielfältige Zuordnung unterschiedlicher, prozeßnaher Systemschnittstellen und ermöglicht eine einfache Integration in eigene MSR-Applikationen. Durch den suksessiven Ausbau mit Erweiterungskarten (Europa-Format) ist das System äußerst flexibel und kann mit nur wenigen Handgriffen auf verschiedene Anwendungen zielgenau errichtet werden. Dabei kann SEPIA sowohl eigenständig als Host- Rechner, oder je nach Zuweisung als Endgerät betrieben werden. Einer der Schwerpunkte liegt daher in der Verwendung als leicht programmierbarer Feldbusslave über Serielle oder Ethernet Remote-I/O Anbindung. Da im Gegensatz zu anderen IPC, SPS, PAC und Remote-I/O Systemen keine spezielle Automatisierungssoftware, oder fremde Betriebssysteme benötigt werden, kann der Anwender über sämtliche Funktionen frei verfügen. Somit unterliegt die Programmgestaltung nicht länger der Begrenzung von produktspezifischen Bausteinen, oder einzubindenden Funktionsbibliotheken. 

Die Kompaktsteuerung unterstützt als eigenständiger Industrie-Rechner ebenso die autarke Field-I/O Kommunikation. Eine offene Bus-Struktur bietet die Gelegenheit, etliche Vorteile aus verschiedenen "Technik-Welten" zu kombinieren, oder in vorhandene Systeme einzubinden. Unter diesem Aspekt entsteht ein völlig transparentes Rechnerkonzept. Dabei werden möglichst viele Industrieschnittstellen mit moderner Technik gekoppelt und in ein zukunftweisendes PAC-System integriert, welches auf Robustheit, maximale Sicherheit und Kompaktheit, sowie für permanenten Dauerbetrieb ausgelegt wurde. Der erweiterte Temperaturbereich ermöglicht zudem Einsätze in der Industrie bei widrigsten Bedingungen. 

Das System lässt sich grundsätzlich in zwei unterschiedlichen Betriebszuständen anwenden: Host- oder Remote-I/O-Mode. Im Host-Mode können zusätzliche Erweiterungen wie IDE, Ethernet, VGA, PS/2, MEM, sowie RTC mit WatchDog, oder weitere COM-Schnittstellen ergänzt werden. Im Remote-I/O-Betrieb sind diese Erweiterungen nicht zwingend notwendig, da alle Steuerbefehle von einem externen IPC-Rechner über die COM-Schnittstelle kommuniziert werden. Die Kommandos erfolgen dazu in Klartext mittels Text-String$, so dass andere Laboranwendungen, oder aus Hochsprachen heraus, leichten Zugriff auf SEPIA erhalten. Alle Befehle sind als BASIC Direktbefehl anwendbar. Für eigenständige MSR-Applikationen verwendet das System im Host-Betrieb neben dem BIOS, ein kleines Betriebssystem mit  Debugger + Monitor für Maschinensprache, sowie ein textbasierter Advanced-BASIC-Interpreter speziell für die Automation. Die Unterscheidung, ob Host- oder Remote-I/O-Betrieb, trifft der Anwender in der Startmenue-Abfrage. Im Host-Mode erkennt ein "Such-Modus" automatisch, ob eine CF-Karte (Datenträger am Medien-Interface) eingeschoben ist, welche eine AUTOBAS Start-Datei enthält. So kann gleich nach dem Booten eine Initialisierung von Komponenten stattfinden, oder Programme nachgeladen werden.

Durch die High-Level-Programmierung mit Advanced-BASIC konnte das Ziel von leicht programmierbaren Steuerungen endlich einmal praxisgerecht für den Anwender umgesetzt werden. SEPIA bietet zudem eine klare, transparente Struktur (durchgängiges Konzept mit Fail- und Front-End-Controls) und bietet nicht zuletzt dank Single-Task-Betrieb eine wirklich stabile, sowie hohe Performance bei Echtzeitprozessen. Daher eignet sich SEPIA insbesonders bei kritischen Anwendungen (bsp. MSR Datenvorverdichtung an Maschinen).

SEPIA verbraucht ca. 85% weniger Energie, als ein herkömmlicher PC. Damit fällt die Wärmeentwicklung ebenfalls günstig aus, so dass auf eine aktive Belüftung im normalklimatischen Umfeld verzichtet werden kann. Die Leistungsaufnahme der Grundversion (ohne zusätzliche E/A-Schnittstellen) beträgt nur 10,6 Watt bei 24 Volt DC. Die Kompaktsteuerung ist in der "Economy" Industrial-Version für 0 ...+70 Grad oder -25...+70 Grad Celsius spezifiziert. Die Heavy Industrial-Version ist hingegen für -25 (-40)...+85 Grad Celsius spezifiziert.

Alle Erweiterungen können durch den Anwender individuell zu einer Kompaktsteuerung kombiniert, oder später nachgerüstet werden. Intern verwendet SEPIA dazu einen parallelen Bus mit 64-poligen Steckplätzen für 3 HE Europakarten. Ein Grundsystem besteht aus BGT (42 TE oder 63 TE Baugruppenträger oder Tischgehäuse), CPU, BUS-Rückwand, PWx (DC Power-Supply) und CLK-Karte. Vielfältige (z.T. CPU-unabhängige) Diagnosefunktionen zeigen zusätzlich den Betriebsstatus mittels LEDs an. Die Versorgungsspannung kann je nach Anwendungsfall über verschiedene DCDC-Wandler erfolgen.

Die Kombination Remote-Betrieb + Ethernet (mit Windows redirect COM-Treiber) ermöglicht mehrere SEPIA-Rechner in ein Netzwerk einzubinden. Da unter Windows 7 insgesamt 255 COM-Ports vergeben werden können, erhöht sich (je PC) dementsprechend die Kanalzahl auf bis zu 81600 digital I/O, oder 36720 analoge Messkanäle. Mit dieser Ausbaumöglichkeit lassen sich ebenso dezentrale Gruppensteuerungen über weit entfernte Netzwerke realisieren, beispielsweise in der Gebäudeautomation. 

Neben Einzelkomponenten, wird die Grundversion in mehreren Aufbaustufen angeboten: Als 3HE - 63/42 TE komfortables Tischgerät und als Baugruppenträger ohne Gehäuseschale zur Montage als 19 Zoll Rack-Einschub für Europakarten-Trägersysteme. Die Trägersysteme können zudem wahlweise mit/ohne Montagewinkel für Schaltschrank- und Wandmontage geliefert werden. Damit ist SEPIA portabel, als auch zur ortsfesten Installation geeignet. Die mit 14 Steckplätzen bestückte Platine nutzt eine Breite von 31,5 cm. Dieser Bus wird gleichermaßen für 84 TE und 63 TE Systeme verwendet. Die Aufteilung der Teil-Frontplatten ist wie folgt festgelegt: 11x 4 TE + 1x 4/6 TE + 1x 12 TE sowie 1x Expandersteckplatz, falls weitere Steckplätze über einen Zusatzbus benötigt werden. Der kleine Bus bietet hingegen 8 Steckplätze und ist zur Montage in 42 TE Baugruppenträgern vorgesehen. Beide BGT (Baugruppenträger) sind sowohl in der "Standard" und HEMV (Heavy EMV) Version lieferbar. Die Standard-Version kann bei Schränken Einsatz finden, die bereits EMV-geschirmt sind. Alle Erweiterungskarten können ebenso i.d. HEMV-Version gefertigt werden. Dazu sind die ALU-Frontplatten mit seitlichen Schrimkontakten (auf beiden Seiten) versehen. Die breite 19" Zoll Variante kann zusätzlich mit einem TFT/LCD Farb-Display im Frontbereich ausgestattet werden, um Programmierungen und/oder Eingaben vor Ort zu tätigen, oder Messergebnisse zu visualisieren. In besonderen Fällen können Baugruppenträger schock- und schwinggeprüft werden. Diese entsprechen dann der Norm IEC 60 297-3-101 sowie IEEE 1101.1. Ebenso sind spezielle Baugruppenträger mit extrem hohen EMV-Schutz (Option HEMV) für die Schwerindustrie, Schiff- oder Bahnanwendungen gem. EN50155 lieferbar. SEPIA erfüllt die EMV-Norm für Industriesteuerungen. Spezielle Zertifikate (bsp. MIL, VG, Medizin gemäß IEC 60601-1-2...), oder zertifizierte Tests mit Angaben zur funktionalen Sicherheit sind gegen Aufpreis bei Übernahme der jeweiligen Prüfungskosten möglich. Alle Baugruppen werden in Erftstadt einzeln in Handarbeit gefertigt, einer HIL-Prüfung, sowie einem burn-in Härtetest unterzogen. 

Die Kombination, SEPIA wahlweise in Tisch- und Laborgehäusen, oder Wand- bzw. 19" Baugruppenträger zu montieren, kann der Anwender per Bestellnummer entscheiden. Je nach Bedarf, können diese Aufbauten durch Einsatz unserer Komponenten auch individuell nach Kundenwunsch assembliert werden.

SEPIA Einzelkomponenten: Ausführliche DokumentationSEPIA Einzelkomponenten: Ausführliche Dokumentation
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Neu:

Wer dennoch nicht auf Windows verzichten möchte, kann SEPIA über Profilab-Expert mittels Remote-Befehle komplett fernsteuern.
Die ersten Erweiterungskarten wurden dazu jetzt per DLL implementiert: RL8 mit 8 Relais, OI8 mit 8 Eingängen und AD1 Messkarte:


Diagramm: Profilab-Expert mit SEPIA AD1 Screenshot (16-Bit A/D-Karte mit Sensormessungen)

Weitere Bilder:
Profilab-Expert_RL8
Profilab-Expert_OI8
Profilab-Expert_RL8_OI8
Profilab-Expert_RL8_OI8_AD1
Profilab-Expert_RL8_OI8_AD2
Profilab-Expert_AD1 - 2 Kanal
 



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